Nach einer herzlichen Begrüßung durch den Zentrumsleiter Christoph Gelen und dem Geschäftsführer des TZDO, Dirk Stürmer, ging es auch direkt ans Eingemachte.
Marvin Rosian, Co-Gründer und CEO von der Valoon GmbH, hat zum Thema Digitalisierung auf Baustellen gesprochen. Seine Quintessenz aus vielen Projekten in dieser Richtung: es gibt kein Software- sondern ein Akzeptanzproblem. Das verbreitetste Tool für Absprachen, Dokumentation, Beschwerdemanagement oder Personalplanung und weiteren Nebenaufgaben von Handwerkern, Bauherren oder Lieferanten ist tatsächlich WhatsApp. Dies macht sich Valoon zu Nutze und verwandelt WhatsApp zum ultimativen Baustellentool. Aufträge können direkt übersetzt, hochgeladene Fotos unmittelbar für die Dokumentation genutzt oder Personalzeiten fürs Büro erfasst werden. Es sind keine Schulungen und neue Software nötig, WhatsApp hat jeder bereits auf dem Handy. Valoon unterstützt so Baustellen in Chile (Bergbau), New York (Fenstereinbau in Hochhäusern) oder Nigeria (Bau von Ringstraßen). Alle nutzen dieselbe Lösung, es gibt kein Datenchaos und großes Einsparpotenzial bei der Zeit, um Bauprojekte fernab der Baustelle zu administrieren. Manchmal kann die Lösung für ein Problem so einfach sein, um alle Beteiligten zufrieden zu stellen. Eine tolle Geschichte.
Und was schmiert am besten auf Baustellen? Genau, Bier! Da passt es, dass Carlo Rapfael, Geschäftsführer der Bergmann Brauerei mit der Gründungsgeschichte anknüpft. Spoiler – die Bergmann Brauerei kam wohl nur durch Zufall zum Bier brauen. Thomas Raphael hat die Marke, nachdem sie frei wurde, als Fan der Dortmunder Biergeschichte gesichert und hing sich die Markeneintragungsurkunde gerahmt ins Büro. Dass er die Marke auch nutzen musste, war ihm in den ersten Monaten nicht bewusst. Zum Glück halfen Freunde weiter und gaben zum einen den entscheidenden Tipp, die Marke auch zu gebrauchen und zum anderen, dass er ja einfach Bier brauen könnte. Das läge ja zumindest nahe mit dieser Marke. Ursprünglich als Liebhaber-Pils für seinen Freundeskreis und Minimalsud geplant – und damit der perfekte Nachweis als Nutzung – hat sich das Bergmann Bier in Dortmund stetiger Beliebtheit erfreut und wächst immer weiter. Eine Marke wird gleich erlebbarer, wenn solch eine einmalige Geschichte dahintersteht. Nichts desto trotz gab Raphael mit, auf dem Weg eine Marke regelmäßig zu überprüfen, ob sie noch diese Werte widerspiegelt, für die sie aufgebaut wurde. Dirk Stürmer nahm den Vortrag gleich zum Anlass, auf den Tag der Trinkhallen am 29.8.2026 aufmerksam zu machen. Die Bergmann Brauerei ist nicht dabei – dieses Event passt nicht zur Marke. Nachvollziehbar ist es, wenngleich es schade ist.
Wie üblich folgte ein Gründerpitch nach den beiden Themenvorträgen. Dieses Mal konnte Alica Helm von aesthetic socials die Chance nutzen, sich und ihre Dienstleistung einem breiten Publikum zu präsentieren. Als examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin hilft sie Unternehmen aus der Medizinbranche für mehr Sichtbarkeit. Vor allem bei dem derzeitigen Fachkräftemangel ist dies sicherlich ein Weg, um auf sich aufmerksam zu machen.
Ähnlich zur Markengeschichte verhält es sich auch mit Domains: werden diese frei, kann sie erst einmal jeder registrieren. Markenrechte werden nicht geprüft. Es reicht aus, wenn derjenige, der eine Domain registrieren will, einfach bestätigt, dass keine Rechte Dritter verletzt werden. Welche Möglichkeiten Markeninhaber haben und welche wichtigen Vorkehrungen Unternehmen in Bezug auf ihr Domainportfolio treffen können, erklären wir gerne bei einem Gespräch. Wir freuen uns dazu auf eine Kontaktaufnahme per E-Mail unter support@123domain.eu oder telefonisch unter +49 (0) 231 58698-123 während unserer Bürozeiten.
