Dabei teilt sich die aktuelle Anzahl der Toplevel-Domains (TLD) wie folgt auf:
Den Großteil mit 44,6% machen .com (166,6 Millionen) und .net (12,5 Millionen) aus. Es lässt vermuten, dass letztere TLD vielleicht nur gesondert erwähnt wird, da die Vergabestelle dieser beiden TLDs die quartalsweisen erscheinenden Berichte sponsert.
37% der gesamten TLDs sind Länderendungen („ccTLDs“) wie .cn für China (20,9 Millionen), .de für Deutschland (18 Millionen), .uk für das Vereinigte Königreich (10,5 Millionen) und viele weitere.
Ein nicht unerheblicher Anteil mit 13,2% schließt die neuen, generischen Domainendungen („new gTLDs“) ein, die erstmalig in 2013 registriert werden konnten. Hierzu zählen beispielsweise .xyz (8,5 Millionen), .top (6,5 Millionen) oder .shop (4,2 Millionen).
Den letzten und kleinsten Anteil mit 5,2% sind die sogenannten „Legacy gTLDs“, also die generischen Domainendungen, die weit vor 2013 eingeführt wurden. Dazu zählen .org mit 12 Millionen oder .info mit 5,3 Millionen registrierten Domains.
Platz 1 in Bezug auf die Anzahl registrierter Domains ist eindeutig .com, danach folgen .cn und .de, wobei diese lediglich 12,55% bzw. 10,8% der Gesamtanzahl der .com-Domains betragen. Die Differenz zum Erstplatzierten ist enorm und lässt sich nicht so schnell aufholen, zumal die Zuwachsraten für .com höher sind als für die anderen beiden TLDs.
Es bleibt spannend, wie sich diese Zahlen entwickeln werden. Es läuft gerade eine zweite Einführungsrunde neuer Toplevel-Domains an, daher ist davon auszugehen, dass dieser Anteil steigen wird. Die länderspezifischen TLDs genießen allerdings einen hohen Grad an Vertrauen und lassen sich ihren Anteil nicht so leicht schmälern.
Viermal im Jahr erscheint der „Domain Name Industry Brief“, der von VeriSign Inc. unterstützt wird. VeriSign Inc. ist die Vergabestelle für die Toplevel-Domains .com, .net, .cc und .name. Weitere Zahlen sowie die Informationen über die Methodik dieser Zahlen können direkt dort eingesehen werden.
Quellen: dnib.com
